Verhaltenstherapie

Die Verhaltenstherapie hat ebenfalls eine Entwicklung durchlaufen und umfasst heute ein breites Spektrum von theoretischen Ansätzen und Vorgehensweisen. Eine wesentliche Grundannahme ist, dass Verhaltensweisen und innere Reaktionen wie Gefühle, Gedanken und körperliche Prozesse gelernt werden, und daher auch wieder verlernt werden können. Um neues Verhalten zu lernen, ist es nicht unbedingt nötig, die Ursachen für die Beschwerden zu klären. Wichtiger ist es, die Bedingungen herauszufinden, die Verhalten, Gefühle und Gedanken, unter denen der Patient leidet, weiterhin unterstützen und aufrecht erhalten. In der Behandlung wird mit verschiedenen Methoden daran gearbeitet, diese aktuellen Bedingungen gezielt zu verändern, z.B. indem der Patient sich mit ängstigenden Situationen konfrontiert, und Techniken lernt, diese Situationen auszuhalten und neu zu gestalten.

Die Krankenversicherungen bezahlen in der Regel 45 bis 60 Sitzungen.